Wir sind Künstler

Gleich nach den Herbstferien 2015 begann eine aufregende Woche für unsere Schulkinder. Unter dem Motto "wir sind Künstler" beschäftigten sich alle Klassen eine ganze Woche lang überwiegend mit einem Kunstthema ihrer Wahl. Auffallend war die große Bandbreite. Von Fotokunst über Landart, Skulpturen, Mosaiken und vielem mehr reichten die Interessen der Kinder.


Die Ergebnisse wurden in einer großen Finissage ausführlich präsentiert. Außerdem entstand ein Kalender aus den Kunstwerken, der im Advent verkauft wird. Der Erlös nach Abzug der Druckkosten geht als Spende an das Kinderhospiz.


Und damit beschäftigten sich die Kinder:


Klasse 1a:

„Wir sind Maria-Ward“ – dieses Motto gestaltete die Klasse 1a in der Kunstwoche mit Mosaiksteinen. Jedes Kind bekam seinen eigenen Buchstaben, den es mit bunten Mosaiken legen durfte. Fleißige Eltern vollendeten das Gesamtwerk mit Fugenmasse, sodass es hoffentlich bald unsere Aula zieren kann.

(Gisela Janzen)

 

Klasse 1b:

In der Kunstwoche lernten wir den spanischen Maler Joan Miró kennen. Er fing als Kind zu malen an, weil er von seinen Eltern Malsachen bekam, um die vielen Geschichten, die er immer erzählte, in Farben ausdrücken zu können. Auf ein Diarähmchen tupften wir Glasfarben, das wurde als Foto entwickelt und erinnerte uns an die Bilder von Miró. Mit Zuckerschrift verzierten wir Butterkekse, die dann wie Bilder von Miró aussahen.

(Cordula Bichler)

 

Klasse 2a:

Die Klasse 2a beschäftigte sich in der Kunstwoche mit Archimboldo und gestaltete Herbstgestalten aus verschiedenen Naturmaterialien. Unsere Highlights waren das gemeinschaftliche Projekt eines Klassenlöwens und eines Mosaik-Papierdrachens. Das war KLASSE!

(Lena Ehrhardt)

 

Klasse 2b:

Die Klasse 2b gestaltete Mandalas aus Naturmaterialien (Blätter, Kastanien, Steine, Nüsse, Tannenzapfen etc.), die sie zuvor selbst gesammelt hatte.

Außerdem unternahmen wir 2 Ausflüge: der erste führte uns in ein Bildhaueratelier, in dem wir lernten, wie eine Skulptur entsteht. Wir stellten fest, wie schwierig es ist, aus einem Stück Stein oder Bronze eine Figur mit Hammer und Meißel "herauszuschlagen". Jeder durfte es mal ausprobieren.

Beim zweiten Ausflug besuchten wir die Pinakothek der Moderne. Kunstbegeisterte Eltern erzählten uns viel zu den Bildern von Franz Marc.

(Katharina Pfalzgraf)

 

Klasse 3a:

Wir haben in der Kunstwoche den Künstler Otmar Alt kennengelernt. Seine Skulpturen haben uns dazu inspiriert, eigene „Fantasiefiguren“ zu gestalten. Nachdem sich jeder eine Skizze von seiner Skulptur gemacht hat, wurde eine Glasflasche mit Pappmaché zu einer Figur umgewandelt. Als alles trocken war, haben wir unsere Skulpturen noch mit Acrylfarben bunt angemalt.

(Stephanie Meier)

 

Klasse 3b:

Schrauben, Holz und Pinsel her – schöne Köpfe gar nicht schwer! Die Klasse 3b hat Köpfe und Figuren aus Alltagsmaterialien gelegt und anschließend fotografiert. Danach bekamen alle einen lustigen Namen und einen für sie passenden Lebenslauf „auf’s Gesicht geschrieben“.

(Ursula Deubel-Schielein)

 

Katholische Gruppe der Klasse 3 ab

Stadt aus Zeitungspapier

Mit viel Begeisterung konnten die Schüler/innen aus alten Zeitungen verschieden große, lange, schmale, kleine, breite Zeitungsartikel ausschneiden und auf ein weißes oder schwarzes Tonpapier als Häuser aufkleben. Die Fenster und Türen wurden mit Filzstiften draufgemalt. Farbige oder weiße Dächer und Schneeflocken und/oder Sterne komplettierten die Zeitungspapierstädte.

(Ursula Heilmeier)

 

Klasse 4a:

Unser Klassenzimmer verwandelte sich für eine Woche in eine Künstler-Atelier. Wir rührten unsere Farben in den Grundtönen mit Farbpigmenten selbst an. Dann konnte es losgehen! Wie echte Künstler mischten wir viele Töne auf Paletten und gestalteten abstrakte Hügellandschaften in kräftigen Farben.

(Sabine Weber)

 

Kreuze gestalten mit den evangelischen Kindern der Klasse 4a

Das Kreuz – Symbol des christlichen Glaubens, Symbol des Lebens.

Auf unterschiedliche Weise haben die evangelischen Kinder der 4a Kreuze gestaltet.

Zum einen benutzten die Kinder verschiedene Techniken (Holzplatte bemalen, Nägel einschlagen, Wolle umwickeln), um sogenannte Nagelkreuze zu gestalten .Die Kinder hatten durch die unterschiedlichen Anforderungen und Techniken sehr viel Spaß dabei und konnten sehr stolz auf ihre Werke sein.

Bei der Gestaltung eines weiteren Kreuzes tupften die Kinder mit Farbe auf dem Finger den Umriss eines Kreuzes auf Papier – so entstanden Kreuze, die von farbenfrohen Punkten eingerahmt waren.

(Doris Knörich)

 

Kunst 4a:

Wir haben uns in der Kunstwoche mit dem Künstler Keith Haring beschäftigt. Mit Wasserfarben, buntem Papier und schwarzem Filzstift hat jeder eine typische Keith Haring Figur gestaltet.

(Stephanie Meier)

 

Klasse 4b:

Die 4b beschäftigte sich in der Kunstwoche mit Fotografie. Mit Kameras und Suchrahmen ausgestattet, gingen die Kinder im Schulhaus auf die Suche nach besonderen Motiven: Gesichter in Alltagsgegenständen. Außerdem befassten wir uns mit „der Kunst aufzuräumen“ und sortierten Fotos von Hausschuhen nach Farben. Weil die Diarahmen-Malerei auch noch gut zum Thema „Fotografie“ passte, hängten wir uns an die 1b an und gestalteten ebenfalls Miró-Bilder nach.

 

(Michaela Obermeier)

 

Katholische Gruppe der Klasse 4 a b

3 D Hand: Zu Beginn der Arbeit zeichneten alle Schüler/innen ihren Handabdruck mit Bleistift auf ein Blatt Papier. Mit Lineal zogen sie möglichst gerade Linien von links nach rechts. Immer, wenn eine Linie die Umrisse der Hand berührten, zeichneten die Schüler/innen einen „Hügel“. Mit möglichst vielen Farben wurden die Zwischenräume bunt gestaltet. Nach einigem Üben gelangen den Schüler/innen wunderschöne Kunstwerke.

(Ursula Heilmeier)

 

EvR 3a/ 4b

Die evangelischen Kinder der Klassen 3a und 4b überlegten sich in Gesprächen in ihren Lerngruppen die Bedeutung des christlichen Kreuzsymbols. Dabei erkannten sie es als wichtig, dass das Kreuz kein Zeichen des Todes, sondern ein Zeichen des Lebens ist. Sie entschieden sich dafür, in Kleingruppen „Kreuze des Lebens“ oder anders ausgedrückt: „Lebenskreuze“ zu erarbeiten.

Dies geschah in der sehr gelungenen Ausgestaltung mehrerer Glaskreuze durch das Einlegen der mit frei gewählten Farben und Symbolen bemalten Blattquadrate in die fünf Glasrahmen, die das Kreuz bilden. Die Farben und Symbole wurden so gewählt, dass sie jeweils in wunderbarer Weise Lebensfreude und damit christliche Lebenshoffnung ausdrücken.

(Gerhard Simmert)

 


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